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Mittwoch, 5. April 2017

press - Kottiwood, 10999

Guten Abend Freunde des guten Geschmacks,

vielleicht ist der eine oder andere noch auf der Suche nach einem Abendessen oder einen Snack für den Heimweg vom Feiern oder auch sonst einfach nur heiß auf einen neuen Post. Wenn ja, möchte ich euch auf diesem Wege Abhilfe schaffen.

Wenn mancher Besucher vom "Berliner-Gemüsedöner" schwärmt, ist es in meiner Wahlheimatstadt doch mittlerweile ein 0815-Döner geworden. Aber genau deshalb bin ich immer auf der Suche nach etwas Neuem und es wurde der Chili-Cheese-Döner von Kottiwood in 10999 Berlin, Kreuzberg.

Ich spreche von mir aus und sage dass ich nicht gerne direkt am Kotti rumstreuner und mir auch nicht allzu gute Hoffnungen über die Location gemacht habe - und dann kam es doch ganz anders. Ich bin absolut positiv überrascht wie sauber und gepflegt das (ich nenne es schon Restaurant weil es ziemlich groß ist) Restaurant ist! Die Wände und die Einrichtung bestehen aus Holz und wirken sehr edel. Hinter der Theke glänzt das Edelstahl und alle Zutaten sehen frisch und lecker aus. Hier wird sogar die Falafel noch selbst gedreht! Fast alles anscheinend Selfmade und die Preise sind auch unschlagbar. PS: Es gibt auch eine vielseitige Auswahl für Veganer/Vegetarier. 

Die Bestellung war ganz easy und die Bedienungen sind super freundlich und lustig. Ich habe auf meinem Chili-Cheese-Döner trotzdem noch alle drei Dönersoßen drauf (Scharf, Knobi und Kräuter) von denen ich sagen kann dass ich die Koblauchsoße besonders lecker fand! Ansonsten sind die normalen Dönerzutaten drauf und hier kommt dann das Wichtigste oben drauf: Doppelt Chili-Cheese-Soße und Jalapenos. Das Dönerbrot darf ich nicht vergessen! WOWOWOW! Noch nie habe ich so ein lecker, knackiges und frisches Brot gegessen. Aber macht doch selbst ein Bild von dem Baby und teilt uns eure Erfahrungen mit :)


<3












Euer foodslam, zabrina 

Links:
Kottiwood FB: https://de-de.facebook.com/Kottiwood/

Donnerstag, 2. März 2017

press - SOY, 10178 (vegan)

Hallo Freunde des guten Geschmacks,

heute möchte ich euch von meinem Besuch bei SOY (10178 Bln-Mitte) berichten. 

Zwei Freundinnen nahmen mich mit zum Abendessen in ein Restaurant, von dem ich schon ab und an was aufgeschnappt habe, da der Name SOY bei Veganern/Vegetariern ziemlich bekannt zu sein scheint.

Das Tischreservieren geht ganz easy über die Homepage (sh. oben). Wir hatten für Samstag Abend reserviert und es war nötig. Der Laden war bis unter die Decke voll. Auf den Bildern scheinte es etwas mehr Bewegungsfreiheiten zu geben, die anscheinend nachträglich bestuhlt wurden. Ich saß genau an der Ecke der zwei Räume und die Bedienungen mussten sich an mir vorbeischieben - was für mich aber nicht unbedingt ein Problem darstellt, aber ich denke dennoch dass ich es erwähnen sollte.

Das Restaurant ist mit viel liebe zum Detail eingerichtet und sehr sauber. Man kommt rein und fühlt sich super wohl. Die Bedienungen sind sehr freundlich und lassen nicht lange auf sich warten. Sie empfangen einen sofort und man bekommt seinen Tisch. Ich muss auch anmerken dass wir auf unsere Bestellungen nicht lange gewartet haben :)

Kommen wir zu den Getränken:

Sehen die nicht schön aus? :) (v.l.: Kokos-Chia-Shake, Erdbeer-Shake, Mango-Shake)


Ich hatte den Kokos-Shake. Für meinen Geschmack hätte ich ihn gerne etwas cremiger gehabt da er für mich bisschen nach Wasser geschmeckt hat. Ich würde sagen dass das Glas auch leider nur 0,2l (ca. 10cm hoch) beinhaltet und mit einem Preis von über 3,- € ganz schön zuschlägt. Deshalb haben wir es bei einem Getränk belassen.

Zu der Hauptspeise:

Ich hatte die Nr. 33 - Reisbandnudelgericht mit Pilzen, Nüssen und einer pikanten Mangosoße.



Ich fande mein Gericht super lecker! Glaubt mir wenn ich sage dass es nicht nach 0815-vietnamesisch schmeckt! Die Nüsse und die speziellen Zutaten machen es wirklich zu einem einzigartigen Erlebnis! Das beiliegende Brot (rechts) war von der Konsistenz ein bisschen wie Krabbenchips und hat super dazu gepasst. Ich glaube dass hier Chia-Samen eingearbeitet wurden. Was ich allerdings mit dem rießen Holzlöffel anstellen sollte wusste ich auch nicht so genau, deshalb habe ich mich mit normalen Besteck drumrum gearbeitet :)

Ich möchte noch ergänzen dass ich viel lieber Reis esse aber hier bekommt man leider kein Reisgericht für unter
10 €.

Hier noch ein paar Impressionen meiner Freundinnen, die auch total begeistert sind und waren:

Gebratene Nudeln
Pikantes Curry mit Reis
Die eigentliche Speisekarte gibt es leider nicht auf der Homepage, sondern nur einen Auszug. Deshalb kann ich (entschuldigt!) nicht alles 1:1 wiedergeben kann.

Es ist auf alle Fälle einen Besuch für den guten Gaumen wert!

Euer foodslam, zabrina 

Links:
SOY Homepage: http://www.soy-berlin.com/
SOY FB: https://de-de.facebook.com/SOY
whatsthat: https://de.wikipedia.org/wiki/Vietnamesische_K

Donnerstag, 23. Februar 2017

press - Bejte Ethiopia, 10783

Guten Morgen Freunde des guten Geschmacks,

ich hoffe ihr habt euch alle schon ausreichend euer Frühstück eingefahren damit euch jetzt nicht das Wasser im Mund zusammenläuft.

Ich möchte von meinem (unserem) unvergesslichen Erlebnis bei Bejte Ethiopia berichten. Ich wohne schon etwas länger als ein Jahr in Berlin und habe schon sehr viele außergewöhnliche Sachen probiert aber dieses Essen hat bis Dato alles übertroffen. 

Ich konnte mir erstmal unter dem Begriff "äthiopisch essen" nicht viel vorstellen und habe mich damit auch nicht auseinandergesetzt. Deshalb hat es mich vielleicht auch so aus den Schuhen gehauen.

Kurz vorab: Reservierung nötig! Wir haben mit viel Glück noch einen Platz für vier Personen bekommen und das auch noch in der gemütlichen Ecke, mit kleinen Tischen und Hockern. Es gibt aber natürlich auch zahlreiche "normale Sitzplätze". Ich persönliche empfehle aber die gemütliche Ecke. Ich habe auf der Homepage gerade gesehen dass man ganz easy online reservieren kann (für alle Telefonmuffel ;)).

Die Athmosphäre beim betreten des Restaurants ist der Wahnsinn. Man riecht den Kaffee, der eigens an der Eingangstür auf einem kleinen Haufen glühender Kohle zubereitet wird (unbedingt probieren!) - ich möchte hier aber nicht zuviel erzählen. Dieses Feeling sollt ihr euch selbst vor Augen führen.

Von außen sieht das Restaurant absolut unscheinbar aus (0815). Nicht sonderlich schön und auch nicht mordern (Bloß nicht abschrecken lassen! Für die Außenfassade können die Mieter nichts).

Nun zum wichtigsten Teil: DAS ESSEN

Die Speisekarte ist sehr übersichtlich und klein, somit fällt einem die Auswahl ziemlich leicht. Vorab habe ich mir ein äthiopisches Bier bestellt, was für meinen fränkischen Gaumen absolut lecker war. Das Bier war lieblich und nicht herb.


Man kann sowohl Einzelgerichte als auch Gerichte für zwei Personen bestellen. Wir haben schon etwas Panik bekommen als wir gesehen haben dass solche Gerichte auf einer großen Platte serviert wurden und wir aber nur das kleine Tischchen mit den Hockern hatten. 

Als wir unsere Bestellung aufgeben wollten (zwei Einzelgerichte und einmal die Platte für zwei Personen) bekamen wir auf Empfehlung des Hauses eine Platte für vier Personen (der Preis war logisch das doppelte von der zwei Personen Platte) auf der von jeder Leckerei etwas drauf war. 

Aber vorab zur Vorspeise "Drei Sambussa mit Soße", aus der die Bedienung sechs Stück gemacht hat weil wir die Vorspeise zwei Mal bestellt haben.


Es erinnerte mich etwas an den Teig einer Frühlingsrolle die aber richtig vollgestopft war mit einer Art Hackfleich und Gemüse. Hier war wirklich keinerlei Luft drin. Die Soße dazu war eine Art gehackte Kräuter mit Öl und viel Knoblauch. Am liebsten hätte ich eine ganze Schüssel davon gehabt. Einfach himmlisch.

Die Hauptspeise: BUT FIRST LET ME TAKE A PICTURE


Hier könnt ihr euch gleich mal ein Bild von unserem Tisch machen :)


Auf dieser Platte war alles an Fleisch und Pasten vertreten. Das Rind schmeckte etwas wie Gulasch und das Fleisch war zart und fein. Das Hähnchen lag leider nicht in meinem Geschmack, da hier ein komplettes Hähnchenteil in Soße gekocht wurde (Hier musste man sich einsauen wenn man es haben wollte). Das Lamm war ebenfalls sehr zart und hatte nicht diesen extremen Eigengeschmack und Geruch, was ich sehr gut finde da ich nicht so der Lamm-Fan bin (vong Geschmack her).

Wie ihr sehen könnt, seht ihr keinerlei Besteck. Es ist ein ziemlich "intimes" essen, also vorher Hände waschen (vorallem wenn man mit Öffis angefahren kommt). Anekdote am Rand: Haben wir vergessen und ist uns erst danach eingefallen - wir Leben immernoch.

Es sind verschiedene äthiopische Pasten drauf die ich euch gerne Näher beschreiben würde, aber ich weiß leider nicht was dahinter steckt :( Ich kann euch aber sagen dass sie alle gut waren! Hier gilt: Einfach durchprobieren. 

Zurück zum Besteck: Damit ihr die Pasten und das Fleisch nicht wirklich aus der Hand essen müsst, gibt es extra Fladen dazu, die es leider nicht auf das Bild geschafft haben. Es sind aber diesselben auf denen alle Häufchen (sh. Foto) gelegt wurden. Die Fladen erinnern sehr an unsere deutschen Pfannkuchen, sind aber viel, viel weicher und fluffiger und haben keinen so starken Eigengeschmack, sodass sie beim kauen nicht in der Vordergrund rücken. 




 


Zum Schluss gab es noch einen kleinen, selbstgemachten äthiopischen Kaffee aufs Haus. 

Alles in allem 10/10! 

Ich hoffe ihr werdet es auch mal ausprobieren sobald ihr in der Stadt seid.

Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche und denkt dran:

Das Wochenende ist dafür da um zu schlemmen. Gesunde Ernährung gibt es nur von Mo - Fr 15 Uhr.

Euer foodslam. 

Links:

Bejte Ethiopia Homepage: http://www.bejte-ethiopia.de/
Bejte Ethiopia FB: https://www.facebook.com/Bejte-Ethiopia
whatsthat: https://de.wikipedia.org/wiki 

Montag, 20. Februar 2017

press - mogg fine foods, 10117

Mahlzeit Freunde,

ich - wir - möchten euch recht herzlich zum Foodblog "foodslam" begrüßen.
Was soll ich sagen, entstanden ist dieser Blog aus der Liebe zu gutem Essen
und dem Drang meiner besten Freundin, meine Erfahrungen dazu nicht mehr
hinter verschlossenen Türen zu halten, sondern sie zu teilen.

Ich nehme euch heute mit zu "mogg fine foods" nach Berlin-Mitte.

Das mogg befindet sich in einer alten jüdischen Schule, authentischer geht es also
nicht für ein Deli. Solltet ihr zu Stoßzeiten ab etwa 16 Uhr etwas zu euch nehmen
wollen, rate ich euch zu einer Reservierung. Begrüßt werdet ihr von sehr freundlichem,
zuvorkommendem, englisch-sprachigem Personal.

Den Link zur Karte füge ich euch natürlich gerne bei.
Bestellt haben wir 2x das Pastrami für 13,50€, 1x Americano und 1x Cola Light.
Seit langer Zeit bin ich schon totaler Fan von Pastrami, begutachte die Qualität
jedoch trotz unfassbarer Vorfreude kritisch. Freunde, was soll ich sagen,
das Pastrami war himmlisch!
Die Menge der großen Portion macht einen vollkommen satt - und wir geizen
für gewöhnlich nicht, wenn es um die Menge unserer Portionen geht.
Zum Sandwich wird ein wirklich leckerer, sehr wahrscheinlich selbst gemachter
Coleslaw, sowie eine große knackige Essiggurke gereicht.

Meine persönliche mogg-Pastrami-Verzehranleitung:
Benutzt Messer und Gabel, klappt die obere Toastscheibe ab und
verteilt die Hälfte des Pastramis auf die obere Scheibe. So könnt ihr vernünftig
schneiden und euch fällt aufgrund der Höhe nicht ständig etwas an den Seiten heraus.

Ausserdem kann ich jedem Barista und Arabica-Liebhaber dieses Deli nur wärmstens
ans Herz legen. Eine klassische Siebträgermaschine, frisch gemahlene Bohnen,
Kaffeegeruch in der Nase und ein sehr säurearmer und fantastisch aromatischer
Americano wurde mir zu serviert. Preislich völlig angemessen und ein
Genuss für die Geschmacksknospen.

the pastrami / 13,50€

In anderen Blogs und Rezensionen haben wir - leider erst im Nachhinein - von dem
wohl sehr vorzüglichen NY Cheesecake erfahren.
Definitiv ein Grund mogg noch ein weiteres mal zu besuchen.
Das plane ich jedenfalls fest in meinen nächsten Berlin-Aufenthalt ein.

Freunde, falls ihr Pastrami nicht kennt, traut euch, probiert es, und ihr werdet
sehr vermutlich Fan davon werden.

In diesem Sinne,

euer foodslam.

Links:
mogg homepage - http://www.moggmogg.com/
mogg FB - https://www.facebook.com/MoggMelzer
whatsthat - "Pastrami" - https://de.wikipedia.org/wiki/Pastrami
whatsthat - "Deli" - http://www.magazinusa.com/us/info/show.aspx?unit=travelinfo&doc=22
whatsthat - "Americano" - http://www.kaffeezentrale.de/service/kaffeerezepte/caffe-americano