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Sonntag, 27. August 2017

selfmade - reverse seared dry-aged tomahawk

Mahlzeit Freunde des guten Geschmacks,

selfmade, ach ich das herrlich. Schade dass man nicht täglich
viele Stunden Zeit hat um sich solch schönen Dingen wie Grillen
zu widmen. Ein gutes Stück Fleisch, vorbereitete Ausrüstung,
den Plan und die Abläufe einstudiert, Hitze und die schönen
Brutzelgeräusche inklusive so vielseitiger Röstgerüche...

mehr gibt es wohl nicht zu sagen, das lässt Männerherzen im
Normalfall schneller schlagen.

Must-haves:
- Tomahawk-Steak (wer hätte es gedacht..^^)
- Gasgrill, Keramikgrill, Kugelgrill (Hauptsache konstante Temperatur).
- Garraumthermometer / Stechthermometer

Heute möchten wir ein dry-aged Tomahawk Steak zubereiten.
Orientieren werde ich mich an der Anleitung von LivingBBQ,
sowie persönlichen Tipps von Rüdiger Strobel (Metzgerei Strobel, Dörnthal), welcher gleichzeitig
der neue Metzgermeister meines Vertrauens, als auch Lieferant
für dieses wunderbare Stück Fleisch ist.


Was ist denn eigentlich ein Tomahawk Steak?
LivingBBQ schreibt:
"Die Tomahawk Steaks werden aus dem vorderen Rücken (Hochrippe) geschnitten.
Es handelt sich im Grunde um ein Ribeye-Steak,
an welchem der Metzger den Rippenknochen des Rindes belassen hat."
Die "Problematik" eines Steaks mit 1,7kg ist es, den richtigen Gargrad
zu treffen, Röstaromen durch scharfes anbraten zu erzeugen sowie den Fleischsaft
zu erhalten als auch gleichmäßig zu verteilen.

Wir haben uns, wie in der Anleitung von LivingBBQ, für die rückwärtige Methode
entschieden. Also heizen wir den Gasgrill auf 120-130 Grad Garraumtemperatur vor,
verkabel unser Fleisch, und legen es indirekt auf den Rost oder auf (den Rost) einer
Grillschale. Das sorgt dafür, dass ihr weniger Grill, dafür mehr Schale putzen dürft ;-)

Nach Erreichen einer Kerntemperatur von - in unserem Fall - 53 Grad, enkabeln wir
unser Steak und legen es zum erzeugen der Röstaromen auf die Sizzle Zone da wir keinen
Beefer zur Verfügung haben. Die Sizzle Zone erreicht laut Napoleon eine Temperatur von
bis zu 815 Grad. Nachgemessen haben wir es noch nie, aber es ist verdammt heiß und sorgt
dafür, dass Säfte und Aromen im Fleisch "versiegelt" werden.



Die Dauer jeder Position wähle ich nach persönlichem Ermessen. 90 Sekunden wären auf
der Sizzle Zone zu lange. Die 4 Positionen werden jedoch nach Vorgabe durchlaufen:
1 Erste Seite -  2 drehen um 90 Grad - 3 wenden auf zweite Seite - 4 drehen um 90 Grad.

Wie auch in anderen selfmade Posts erwähnt soll dies keine Anleitung sein,
sondern lediglich eine Präsentation unserer Ergebnisse darstellen und der Unterhaltung dienen.
Nach dem Spektakel auf der Sizzle Zone packen wir das Fleisch noch in Alufolie ein
und lassen es etwa 5 Minuten ruhen. Dadurch kann sich der Fleischsaft im Inneren gleichmäßig verteilen.



Frisch gemahlener Pfeffer und grobes Salz aus der Mühle, lösen des Knochens und
anschließendes tranchieren - 90 Grad zum vorher abgelösten Knochen - wie von
LivingBBQ beschrieben.




Dazu servieren wir einen leichten Salat sowie ein selbstgemachtes Knoblauch-Parmesan-Baguette.

Mit diesem schönen Bilder verabschieden wir uns und wünschen einen schönen Sonntag.



Euer foodslam, wilma.

Links:
Beefer - https://beefer.de/
Beefer - Facebook
Wiki - tranchieren
Napoleon - Sizzle Zone
Metzgerei Strobel - Facebook
Metzgerei Strobel - https://www.metzgerei-strobel.de/
LivingBBQ - Facebook
LivingBBQ - https://www.livingbbq.de/
LivingBBQ - Anleitung Tomahawk Steak grillen
Der Ludwig - dry-aged erklärt
mein Thermometer - iGrill 2
meine Edelstahlschale - IKEA KONCIS
mein Grill - Napoleon LEX 485

Montag, 8. Mai 2017

press - Señor Taco, 95444

Hallo Freunde des guten Geschmacks,

heute nehmen wir euch mit ins Señor Taco in 95444, Bayreuth.

frisch, übersichtlich, unkompliziert, schnell, feurig, lecker - so würde ich das
mexikanische Schnellrestaurant in der Innenstadt von Bayreuth beschreiben.
Bei Señor Taco wird eurem Gaumen jeder Wunsch erfüllt, egal ob scharf,
fruchtig, sehr herzhaft, mit viel Fleisch oder vegan.

Dies wird durch ein intuitives "Baukasten"-System ermöglicht.
Ihr wählt beim Bestellvorgang aus was ihr möchtet und bekommt anschließend
alles frisch vor euren Augen zubereitet.
Zusätzlich habt ihr vorher die Möglichkeit alle Saucen zu tasten und euch
ein Bild über die verschiedenen Produkte, Burrito, Taco und Quesadilla zu machen.



Das Restaurant bietet ~12 Sitzplätze und ist somit recht überschaubar.
Es ist aber keinesfalls störend, gequetscht oder zu klein um direkt dort zu essen,
jedoch bevorzuge ich persönlich die Vorbestellung und Abholung.
Wer etwa 15 Minuten vorher anruft hat keine Wartezeiten zu erwarten - Ausnahmen
bestätigen wie ihr wisst die Regel. (kam bei mir erst 1 mal zu Stoßzeiten vor)

Ich habe bereits einige verschiedene Kombinationen probiert, bin jedoch
von der nachfolgenden am meisten überzeugt.
Natürlich handelt es sich hierbei um meinen persönlichen Geschmack,
es muss also nicht sein dass euch diese Zusammenstellung auch so sehr überzeugt ;-)

1 Burrito (5,50€)
2 Hähnchen
3 Mexikanischer Reis
4 Guacamole
5 Extra Fleisch (+ 0,60€)
Extra Nachos (+ 0,30€)
Extra Rote Bohnen (0,30€)
=> Schärfe Stufe 5!
=> 6,70€ gesamt


mein Favorit :) (halber Burrito)

Leider findet man zu den Schärfestufen (wir sprechen hier nur von extra Gewürz
und nicht von den verschieden scharfen Saucen) nichts im Internet, jedoch hat mir
Señor Taco die Tabelle freundlicherweise als Screenshot zukommen lassen.



Hier gilt: Tastet euch langsam an eure "Wohlfühlschärfe" ran, oder steigt eben direkt
zu hoch ein und übertreibt es so richtig.
Angefangen habe ich mit Stufe 3, was für mich etwa "gut gewürzt" entsprach,
Kollegen von mir aber schon scharf genug war.
Stufe 5 ist zu meiner persönlichen Lieblingsstufe geworden. Etwas scharf,
aber dennoch noch ein guter Geschmack. Die Schärfe übertönt also nicht alles.

Bisher musste ich mich bei Stufe 7 geschlagen geben. Essen konnte man es
zwar noch, geschmeckt hat es jedoch nach meinem Empfinden nach nicht mehr viel.
Ab Stufe 6 (der Sprung vom Arbol-Gewürz zu Habanero Red Savina ist sehr heftig)
wird es also feurig - probiert es aus, wo liegt eure Schmerzgrenze?

Als Vergleich seht ihr unten beim Brenn-o-Meter dass Tabasco
gerade mal 2500-5000 Scoville hat - klar, die Menge machts, aber dennoch lächerlich.

Stempel- / Bonussystem gibt es bei Señor Taco leider aktuell nicht, jedoch sind
für den Sommer Aktionen in Planung.

In diesem Sinne, guten Hunger und viel Freude beim ausprobieren der
verschiedenen Kombinationen! Auf einen feurig mexikanischen Sommer :)

Euer foodslam, wilma

Links:
Homepage - Señor Taco
Facebook - Señor Taco
Tel.-Nr. - 0921 - 793 151 15
Wiki - Burrito
Wiki - Taco
Wiki - Quesadilla
Wiki - Guacamole
Pepperworld - Chili de Arbol
Wiki - Red Savina Habanero
Wiki - Tabasco
Wiki - Scoville

Montag, 27. Februar 2017

press - Liebesbier, 95445

Guten Abend Freunde des guten Geschmacks,

heute nehmen wir euch mit ins Liebesbier in 95445, Bayreuth.

Das erste Wort was mir in Verbindung mit dem Liebesbier in den Sinn kommt ist:

imposant
.
.
.

Ja, man merkt, hier wurde investiert. Keine halben Sachen, keine Sparmaßnahmen.
Nein. Man möchte beeindrucken, den Gast in eine makellose Welt entführen.
Das hat man mit mir und meinen beiden Begleitern definitiv geschafft.

Da wir unseren Tisch auf 18:30 reserviert haben - hier muss ich kurz unterbrechen.
Es ist sehr schwer einen Tisch zu den Stoßzeiten zu bekommen. Samstag Abend,
Sonntag Mittag, Sonntag Abend... wir hatten bereits seit einigen Wochen versucht zu
reservieren, und das oft schon am Mittwoch, also 4 Tage zuvor.
Hier merkt man trotz der sehr vielen Sitzplätze - das Liebesbier ist beliebt.
Leute investieren gerne für spürbare Qualität, guten Service und schmackhaftes Essen.
Ich empfehle euch also wärmstens zu reservieren.

Wo war ich.. genau, wir hatten unseren Tisch auf 18:30 Uhr reserviert.
Es war also dunkel und wir wurden schon von etwa 100 Metern Entfernung von
der imposanten Außenfassade abgeholt.
Eine sehr große Terrasse mit Feuerstelle, vielen Sitzplätzen, aber trotzdem gemütlich
und sehr einladend in warmen Sommernächten. Hier hat der Landschaftsbauexperte
wirklich gute Arbeit geleistet. Zusätzlich gibt es noch eine Art Dachterrasse mit weiteren Sitzplätzen.




Frontansicht, Liebesbier


Um euch vorab ein Bild von Terrasse und Inneneinrichtung zu machen, besucht am besten
die Homepage vom Liebesbier - Katergorie "Heimat"

Nach all dem Vorgeplänkel kommen wir nun zum Kern der Materie: Das Essen.

Wir waren zu dritt und haben folgende Speisen / Getränke bestellt:

- Rinderfilet mit Rotweinschalotten und Süßkartoffelpommes
- 2x Pulled Pork auf Kartoffel Pü mit BBQ-Sauce und Sour Cream
- 1x Krug Lager (Brauerei Krug-Bräu, Waischenfeld)
- 1x Maisel & Friends Pale Ale
- 1x Saftschorle einer Privatkelterei aus Lehen (leider habe ich hier nicht mehr die exakte Bezeichnung)

Aber es geht euch ja sowieso nur um das Bier und das Rinderfilet - gebt es zu ;-)

Das Servicepersonal war sehr freundlich und zuvorkommend. Da es wohl keine Süßkartoffelpommes
mehr gab, bot mir der Herr selbstgemachte Süßkartoffelwedges an, wozu ich natürlich zustimmte.

Die Getränke kamen zügig und waren kühl. Hier hätte es für unseren Geschmack noch etwas
kühler sein dürfen, aber jeder bevorzugt eine anderen Biertemperatur.
Krug Lager war für uns keine Neuheit. Waischenfeld - der Standort der Privatbrauerei - liegt
nur 30 Auto-Minuten von Bayreuth entfernt. Hier vertritt das Liebesbier ganz klar den Wert "Heimat".

Franken, insbesondere die Fränkische Schweiz wird durch eine besonders hohe Brauereiendichte
hervorgehoben, was im Liebesbier seinen Einklang findet.
Das Maisel & Friends Pale Ale ist sehr fruchtig, angenehme Noten von Ananas und Maracuja.
Schade nur, dass die 0,33L so schnell verdunstet waren... ;-)

Mein Rinderfilet habe ich medium bestellt. Freunde, die Köche des Liebesbier verstehen was "medium" ist.
Leider habe ich keine Anschnittbilder, aber ich sage euch, die 25€ für 200g Filet waren es absolut wert.




Das Fleisch war sehr zart, rosa, saftig und ließ sich butterleicht schneiden und kauen.
Die selbsgemachten Süßkartoffelwedges schmeckten super, und die Rotweinschalotten passten
hervorragend zum Fleisch. Serviert wurde das ganze auf einem Holzbrett - wie urig.

Das Pulled Pork habe ich nur probiert - war jedoch sehr begeistert. Und das obwohl ich dem
sehr kritisch gegenüberstand. Versteht mich nicht falsch, aber wenn man PP schon mehrmals
selbst gemacht hat, erhöht sich die Vorsicht es irgendwo zu bestellen.
Doch ich wurde nicht enttäuscht. Es war sehr saftig, gut gewürzt und sehr zart.
Das Kartoffelpü und die BBQ-Sauce passten sehr gut dazu und rundeten den Geschmack ab.




Alles in allem waren die Portionen sehr ausreichend und preislich völlig angemessen.
Nach den Haupgerichten bestellten wir noch 1x Schlenkerla Rauchbier aus Bamberg,
sowie 1x Bayreuther Hell.
Ja, Bierfreunde sind im Liebesbier gut aufgehoben und werden sich wohl fühlen.

Unsere Rechnung betrug insgesamt 69,60€ für 3 Haupgerichte und 6 Getränke.
Die Qualität in die hier investiert wurde, will bezahlt werden Freunde.
Und es wird sicher noch einige Zeit dauern bis das Liebesbier schwarze Zahlen schreibt..

Ich kann euch einen Besuch nur wärmstens ans Herz legen.
Überzeugt euch selbst und lasst euch von den besonderen Bieren verzaubern.

Das wars für heute,
euer foodslam, wilma.

Links:
Liebesbier - http://www.liebesbier.de/
Liebesbier FB
Krug-Bräu - http://www.krug-braeu.de/
Maisel & Friends - http://maiselandfriends.com/
Schlenkerla - http://www.schlenkerla.de/

Samstag, 25. Februar 2017

selfmade - Beef Brisket


Guten Abend Freunde des guten Geschmacks,

heute geht es wieder um etwas selbstgemachtes, selfmade und ein absoluter Foodgasm!
Beef Brisket, eine der "heiligen Dreifaltigkeiten" wenn es um Gerichte in Verbindung mit Grills geht.
Bei den anderen beiden Königsdisziplinen handelt es sich um klassive Rips und Pulled Pork.
Selbstverständlich werdet ihr dazu auch noch mit schmackhaften Bildern, sowie interessanten Infos versorgt werden.

Vorab zu den Dingen, die man dazu braucht.

Must-haves:
- Gasgrill, Keramikgrill, Kugelgrill (Hauptsache konstante Temperatur).
- Kerntemperatur Thermometer
- Rinderbrust
- Rub (Gewürzmischung)
- Alufolie

Nice-to-haves:
- Schwedenschale, um euch den Grill nicht komplett einzusauen
- Marinadenspritze (Butter od. Bratensoße zum spritzen)

Mir ist bewusst dass es zum Thema Beef Brisket unzählbare how-to's im Netz gibt. Desweiteren liefert die Frage "wie lange dauert es", bei 10 Befragten etwa 9,5 unterschiedliche Antworten.
Freunde! Es dauert genau so lange, wie es dauert. Dies hängt von so unfassbar vielen Faktoren ab:
- Grill
- Genauigkeit / Position des Garraumthermometers
- Dicke / Gewicht der Rinderbrust
- Temperatur der Rinderbrust wenn sie auf den Grill kommt (Raumtemperatur / Kühlschranktemperatur)
- Qualität / Beschaffenheit des Fleischs
...
und selbst wenn ihr all diese Faktoren auf exakte Werte bringen könntet.. Freunde, man steckt nicht
drin wenn es um Niedrigtemperaturgaren geht. Es ist ganz einfach nicht möglich dies zu prognostizieren.

Zur Zubereitung selbst, möchte ich an dieser Stelle zu einem Artikel von Kochen mit Butter verweisen.
Dies soll nicht heißen, dass nur deren Weg nach Rom führt.. ihr wisst ja..

Rinderbrust


Die Rinderbrust haben wir von Click and Grill bestellt. An dieser Stelle möchte ich die ausgezeichnete Qualität absolut hervorheben. Da sich die Metzgerei nur etwa 15 Auto-Minuten von mir entfernt befindet, konnte ich mich schon persönlich davon überzeugen. Absoluter Spezialist wenn es um qualitativ hochwertige Grillgüter geht!

Wie man erkennen kann ist das Fleisch hervorragend marmoriert und bereits richtig geschnitten (keine hohe und durchgängige Fettschicht mehr auf der Oberseite).

Ich möchte nichts zur Dauer der Rinderbrust schreiben. Die Begründung habt ihr bereits oberhalb gelesen.
Aber hier die lange ersehnten Impressionen der fertigen Rinderbrust (Kerntemperatur 89 Grad):


durch das lange Garen hat sich die Fettschicht zu Gelee "verwandelt"


Serviert wurden dazu Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen sowie ein einfacher Salat:

Dinner served, bitches


Übrigens Freunde.. der Hunger den man durch das Verfassen eines solchen Posts bekommt ist unfassbar...

Zuletzt noch wie gewohnt eine Linksammlung. Freunde - ich verlinke euch nur Sachen die ich selbst getestet habe und empfehlen kann. Dies stellt die generelle Intention dieses Blogs war. Von mir getestet, für gut empfunden. Findet ihr etwas dennoch schlecht, unterscheiden sich entweder unsere Ansprüche, die Qualität hat sich verändert, oder wir haben eben einfach nicht den gleichen Geschmack ;-)

Euer foodslam, wilma

Links:
Click and Grill - https://www.clickandgrill.de/
Click and Grill Facebook
Grillsportverein Forum - https://www.grillsportverein.de/forum/
GSV Facebook
Sizzlebrothers - https://sizzlebrothers.de
Sizzlebrothers Facebook
Sizzlebrothers Youtube
Ankerkraut - https://www.ankerkraut.de
Ankerkraut Facebook
mein Gasgrill - Napoleon LEX 485
mein Thermometer - iGrill 2
meine Edelstahlschale - IKEA KONCIS
mein Rub - Pit Powder Beef Ankerkraut 


Donnerstag, 23. Februar 2017

press - Bejte Ethiopia, 10783

Guten Morgen Freunde des guten Geschmacks,

ich hoffe ihr habt euch alle schon ausreichend euer Frühstück eingefahren damit euch jetzt nicht das Wasser im Mund zusammenläuft.

Ich möchte von meinem (unserem) unvergesslichen Erlebnis bei Bejte Ethiopia berichten. Ich wohne schon etwas länger als ein Jahr in Berlin und habe schon sehr viele außergewöhnliche Sachen probiert aber dieses Essen hat bis Dato alles übertroffen. 

Ich konnte mir erstmal unter dem Begriff "äthiopisch essen" nicht viel vorstellen und habe mich damit auch nicht auseinandergesetzt. Deshalb hat es mich vielleicht auch so aus den Schuhen gehauen.

Kurz vorab: Reservierung nötig! Wir haben mit viel Glück noch einen Platz für vier Personen bekommen und das auch noch in der gemütlichen Ecke, mit kleinen Tischen und Hockern. Es gibt aber natürlich auch zahlreiche "normale Sitzplätze". Ich persönliche empfehle aber die gemütliche Ecke. Ich habe auf der Homepage gerade gesehen dass man ganz easy online reservieren kann (für alle Telefonmuffel ;)).

Die Athmosphäre beim betreten des Restaurants ist der Wahnsinn. Man riecht den Kaffee, der eigens an der Eingangstür auf einem kleinen Haufen glühender Kohle zubereitet wird (unbedingt probieren!) - ich möchte hier aber nicht zuviel erzählen. Dieses Feeling sollt ihr euch selbst vor Augen führen.

Von außen sieht das Restaurant absolut unscheinbar aus (0815). Nicht sonderlich schön und auch nicht mordern (Bloß nicht abschrecken lassen! Für die Außenfassade können die Mieter nichts).

Nun zum wichtigsten Teil: DAS ESSEN

Die Speisekarte ist sehr übersichtlich und klein, somit fällt einem die Auswahl ziemlich leicht. Vorab habe ich mir ein äthiopisches Bier bestellt, was für meinen fränkischen Gaumen absolut lecker war. Das Bier war lieblich und nicht herb.


Man kann sowohl Einzelgerichte als auch Gerichte für zwei Personen bestellen. Wir haben schon etwas Panik bekommen als wir gesehen haben dass solche Gerichte auf einer großen Platte serviert wurden und wir aber nur das kleine Tischchen mit den Hockern hatten. 

Als wir unsere Bestellung aufgeben wollten (zwei Einzelgerichte und einmal die Platte für zwei Personen) bekamen wir auf Empfehlung des Hauses eine Platte für vier Personen (der Preis war logisch das doppelte von der zwei Personen Platte) auf der von jeder Leckerei etwas drauf war. 

Aber vorab zur Vorspeise "Drei Sambussa mit Soße", aus der die Bedienung sechs Stück gemacht hat weil wir die Vorspeise zwei Mal bestellt haben.


Es erinnerte mich etwas an den Teig einer Frühlingsrolle die aber richtig vollgestopft war mit einer Art Hackfleich und Gemüse. Hier war wirklich keinerlei Luft drin. Die Soße dazu war eine Art gehackte Kräuter mit Öl und viel Knoblauch. Am liebsten hätte ich eine ganze Schüssel davon gehabt. Einfach himmlisch.

Die Hauptspeise: BUT FIRST LET ME TAKE A PICTURE


Hier könnt ihr euch gleich mal ein Bild von unserem Tisch machen :)


Auf dieser Platte war alles an Fleisch und Pasten vertreten. Das Rind schmeckte etwas wie Gulasch und das Fleisch war zart und fein. Das Hähnchen lag leider nicht in meinem Geschmack, da hier ein komplettes Hähnchenteil in Soße gekocht wurde (Hier musste man sich einsauen wenn man es haben wollte). Das Lamm war ebenfalls sehr zart und hatte nicht diesen extremen Eigengeschmack und Geruch, was ich sehr gut finde da ich nicht so der Lamm-Fan bin (vong Geschmack her).

Wie ihr sehen könnt, seht ihr keinerlei Besteck. Es ist ein ziemlich "intimes" essen, also vorher Hände waschen (vorallem wenn man mit Öffis angefahren kommt). Anekdote am Rand: Haben wir vergessen und ist uns erst danach eingefallen - wir Leben immernoch.

Es sind verschiedene äthiopische Pasten drauf die ich euch gerne Näher beschreiben würde, aber ich weiß leider nicht was dahinter steckt :( Ich kann euch aber sagen dass sie alle gut waren! Hier gilt: Einfach durchprobieren. 

Zurück zum Besteck: Damit ihr die Pasten und das Fleisch nicht wirklich aus der Hand essen müsst, gibt es extra Fladen dazu, die es leider nicht auf das Bild geschafft haben. Es sind aber diesselben auf denen alle Häufchen (sh. Foto) gelegt wurden. Die Fladen erinnern sehr an unsere deutschen Pfannkuchen, sind aber viel, viel weicher und fluffiger und haben keinen so starken Eigengeschmack, sodass sie beim kauen nicht in der Vordergrund rücken. 




 


Zum Schluss gab es noch einen kleinen, selbstgemachten äthiopischen Kaffee aufs Haus. 

Alles in allem 10/10! 

Ich hoffe ihr werdet es auch mal ausprobieren sobald ihr in der Stadt seid.

Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche und denkt dran:

Das Wochenende ist dafür da um zu schlemmen. Gesunde Ernährung gibt es nur von Mo - Fr 15 Uhr.

Euer foodslam. 

Links:

Bejte Ethiopia Homepage: http://www.bejte-ethiopia.de/
Bejte Ethiopia FB: https://www.facebook.com/Bejte-Ethiopia
whatsthat: https://de.wikipedia.org/wiki 

Montag, 20. Februar 2017

press - mogg fine foods, 10117

Mahlzeit Freunde,

ich - wir - möchten euch recht herzlich zum Foodblog "foodslam" begrüßen.
Was soll ich sagen, entstanden ist dieser Blog aus der Liebe zu gutem Essen
und dem Drang meiner besten Freundin, meine Erfahrungen dazu nicht mehr
hinter verschlossenen Türen zu halten, sondern sie zu teilen.

Ich nehme euch heute mit zu "mogg fine foods" nach Berlin-Mitte.

Das mogg befindet sich in einer alten jüdischen Schule, authentischer geht es also
nicht für ein Deli. Solltet ihr zu Stoßzeiten ab etwa 16 Uhr etwas zu euch nehmen
wollen, rate ich euch zu einer Reservierung. Begrüßt werdet ihr von sehr freundlichem,
zuvorkommendem, englisch-sprachigem Personal.

Den Link zur Karte füge ich euch natürlich gerne bei.
Bestellt haben wir 2x das Pastrami für 13,50€, 1x Americano und 1x Cola Light.
Seit langer Zeit bin ich schon totaler Fan von Pastrami, begutachte die Qualität
jedoch trotz unfassbarer Vorfreude kritisch. Freunde, was soll ich sagen,
das Pastrami war himmlisch!
Die Menge der großen Portion macht einen vollkommen satt - und wir geizen
für gewöhnlich nicht, wenn es um die Menge unserer Portionen geht.
Zum Sandwich wird ein wirklich leckerer, sehr wahrscheinlich selbst gemachter
Coleslaw, sowie eine große knackige Essiggurke gereicht.

Meine persönliche mogg-Pastrami-Verzehranleitung:
Benutzt Messer und Gabel, klappt die obere Toastscheibe ab und
verteilt die Hälfte des Pastramis auf die obere Scheibe. So könnt ihr vernünftig
schneiden und euch fällt aufgrund der Höhe nicht ständig etwas an den Seiten heraus.

Ausserdem kann ich jedem Barista und Arabica-Liebhaber dieses Deli nur wärmstens
ans Herz legen. Eine klassische Siebträgermaschine, frisch gemahlene Bohnen,
Kaffeegeruch in der Nase und ein sehr säurearmer und fantastisch aromatischer
Americano wurde mir zu serviert. Preislich völlig angemessen und ein
Genuss für die Geschmacksknospen.

the pastrami / 13,50€

In anderen Blogs und Rezensionen haben wir - leider erst im Nachhinein - von dem
wohl sehr vorzüglichen NY Cheesecake erfahren.
Definitiv ein Grund mogg noch ein weiteres mal zu besuchen.
Das plane ich jedenfalls fest in meinen nächsten Berlin-Aufenthalt ein.

Freunde, falls ihr Pastrami nicht kennt, traut euch, probiert es, und ihr werdet
sehr vermutlich Fan davon werden.

In diesem Sinne,

euer foodslam.

Links:
mogg homepage - http://www.moggmogg.com/
mogg FB - https://www.facebook.com/MoggMelzer
whatsthat - "Pastrami" - https://de.wikipedia.org/wiki/Pastrami
whatsthat - "Deli" - http://www.magazinusa.com/us/info/show.aspx?unit=travelinfo&doc=22
whatsthat - "Americano" - http://www.kaffeezentrale.de/service/kaffeerezepte/caffe-americano